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Geschichte des Funkwesens

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Firmengeschichte

zusammengetragen von: Jürgen Tiedmann

1921 - 1925 - Schaub-Elektrizitätsgesellschaft Berlin-Charlottenburg

1921 gründet Georg von Schaub in Berlin-Charlottenburg die Schaub-Elektrizitätsgesellschaft und übernimmt die technische Leitung.

Ende 1923 stellte die Firma Detektor-Empfänger und etwas später auch Röhren-Empfänger her.

1925 - 1955 - G. Schaub Apparatebau-Gesellschaft mbH

Am 16.10.25 Umfirmierung in "G. Schaub Apparatebau-Gesellschaft mbH" am gleichen Ort. Entwicklung und Herstellung von Rundfunkempfängern.

1932 hat die Firma in Deutschland einen Marktanteil von 4,5% und liegt damit an achter Stelle.

Mitte 1934 Umzug des Betriebes von Berlin nach Pforzheim-Dillweissenstein in eine ehemalige Metallwarenfabrik.

1936 übernimmt die Stadt Pforzheim die Geschäftsanteile von Direktor Friedheim der auswandert.
Dipl.-Ing. (Baurat) Kurt Hertenstein leitet das Unternehmen bis nach dem Krieg.

1940 Übernahme des Unternehmens durch die C. Lorenz AG Berlin. Der Firmenname bleibt erhalten. Ab da Rüstungsproduktion.

1941 Herstellung der letzten Radios unter der Marke Schaub.

    Quelle: [4]

Am 23.2.1945 brennt das Schaub-Werk in Pforzheim nach einem Bombenangriff zu 90% aus.

Nach Kriegsende begann mit 50 Mitarbeitern der Wiederaufbau.
Danach vorerst Reparatur elektronischer Geräte aller Art.

Ab Februar 1946 Wiederaufnahme einer regulären Gerätefertigung. Die Firma baute Lautsprecher und Sperrkreise und später einen Einkreisempfänger. Danach kamen auch Zweikreiser sowie Klein- und Mittelsuper auf den Markt.

1949 ist die Belegschaft wieder auf 800 Personen angestiegen.

Ab Juli 1950 fertigt Lorenz, wegen der Blockade in Berlin, alle Geräte bei Schaub in Pforzheim.

1952 wurde der Lorenz-Radio-Vertrieb in die Firma Schaub integriert.

1955 Eingliederung von Schaub in die Firma Lorenz als selbständig operierende Zweigniederlassung. Die selbständige Geschäftsführung bleibt bestehen.

Der neue Name lautet "Schaub Apparatebau, Abteilung der C. Lorenz AG"

1955 - 1958 - Schaub Apparatebau, Abteilung der C. Lorenz AG

Ab Sommer 1955 heißt die gemeinsame Marke Schaub-Lorenz.
Der Betrieb hatte 1955 1.200 Mitarbeiter.

Bis 1957 gab es zusätzlich noch die Marke Lorenz.

Quelle: [4] Quelle: [4]

1958 - 1979 - Standard Elektrik Lorenz AG (SEL)

1958 schließen sich einige Firmen der Nachrichtentechnik zur "Standard Elektrik Lorenz AG (SEL)" zusammen.
Schaub geht in der neugebildeten Unternehmensgruppe "Rundfunk, Fernsehen, Phono" auf.

Bau eines neuen Werkes in Rastatt.
Am 19. Mai 1959 begann die Produktion im Werk Rastatt mit 110 Arbeitskräften. Am Ende des Jahres waren es bereits 855 Mitarbeiter.
1964 Jahren waren im Werk Rastatt rund 1.500 Menschen beschäftigt. Das Werk Rastatt war das zentrale Rundfunkwerk für die Marken Schaub-Lorenz und Graetz.

Produktbeispiel:

1978 Schließung des Werkes Rastatt.

1979 - ??? - Audio-Video-Elektronik

Ab Mai 1979 heißt der Unternehmensteil "Audio-Video-Elektronik" und gehört der ITT. Die Produkte trugen noch den kleingesetzten Untertitel Schaub-Lorenz bzw. ITT Schaub Lorenz.

Ende 1986 bringt ITT ihre deutsche Tochtergesellschaft SEL in die Mammutehe mit der französischen Compagnie Générale d'Electricité (CGE) und Alcatel ein.

Anfang 1988 wird der Betriebsteil "Unterhaltungs-Elektronik" (UE) an die finnische Nokia abgestoßen. Damit gehörte Schaub-Lorenz zu Nokia.

Im Nokia-Werk in Bochum wurden bis in Jahr 2000 noch Bildröhren und Fernsehgeräte hergestellt, danach hauptsächlich Mobiltelefone. Im Jahr 2008 wurde das Nokia-Werk in Bochum geschlossen.

Quelle: [4]


nach oben Seitenanfang Letzte Änderung dieser Seite: 25.02.2023